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Investitionen in den Ausbau des ÖPNV vorantreiben

Laut einer Studie des ADAC zur Zufriedenheit der Verkehrsteilnehmer nimmt Essen von 15 untersuchten Großstädten nur den zehnten Platz ein. Dabei zeigt sich, dass vor allem Autofahrer das Parkraumangebot und die Baustellensituation in Essen beklagen.

Dazu erklärt SPD-Ratsherr Manfred Tepperis, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Mitglied im Aufsichtsrat der Ruhrbahn GmbH: „Zunächst einmal möchte ich eine Lanze für die Arbeit des Amtes für Straßen und Verkehr brechen. Natürlich führen die Baustellen im Stadtgebiet zu Staus und Engpässen im Verkehrsfluss, aber es ist auch notwendig, in unsere Straßeninfrastruktur zu investieren. Hier leistet die Verwaltung eine gute Arbeit. Dennoch zeigen die Ergebnisse der ADAC-Studie, dass wir mittelfristig den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in unserer Stadt und im gesamten Ruhrgebiet vorantreiben müssen, damit dieser für mehr Verkehrsteilnehmer eine echte Alternative zur Nutzung des eigenen Autos wird. Dazu gehört auch, die verschiedenen Verkehre besser miteinander zu vernetzen, zum Beispiel durch den Ausbau von Park & Ride-Angeboten in unserer Stadt.“

Dennoch sei klar, dass die Stadt Essen und andere Ruhrgebietsstädte den Ausbau des ÖPNV im erforderlichen Maße nicht mit eigenen Mitteln stemmen können. Hierbei müssen Bundes- und Landesregierung die Kommunen in Zukunft noch stärker über Förderprogramme unterstützen, so Manfred Tepperis weiter.