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Abriss des IBM-Gebäudes ist eine gute Chance zur umfassenden städtebaulichen Entwicklung

Das seit 1993 leerstehende ehemalige IBM-Rechenzentrum an der A 52 in Bredeney wird verkauft und voraussichtlich noch in diesem Jahr abgerissen. Damit entsteht – insbesondere mit Blick auf die mögliche Freiziehung der benachbarten maroden alten Polizeischule – eine einmalige Chance, den von der SPD-Fraktion seit längerem geforderten Wohn-Gewerbe-Mix in diesem Bereich zu verwirklichen.

„Das alte IBM-Gebäude steht seit fast einem Vierteljahrhundert leer und hat sich zu einem Schandfleck im Stadtgebiet entwickelt. Verkauf und Abriss der Immobilie und die anstehende Freiziehung der alten Polizeischule bieten die einmalige Gelegenheit, auf einem großen Areal entlang der A52 einen Mix aus Gewerbe sowie modernem und bezahlbarem Wohnraum zu entwickeln“, ist sich SPD-Ratsherr Thomas Rotter, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung, sicher.

Dem schließt sich auch Peter Dinkelmann, planungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, an: „Aus unserer Sicht ist nur eine gemeinsame Entwicklung der beiden Grundstücke sinnvoll. Die Landesregierung muss daher die Verlagerung der in der alten Polizeischule untergebrachten Polizeieinheiten zügig umsetzen sowie eine Vermarktung und Entwicklung des Grundstücks ermöglichen. Die Stadt Essen ist dabei frühzeitig einzubinden.“