Direkt zum Inhalt

Aktionsplan Sauberkeit

SPD-Fraktion unterstützt Aktionsplan Sauberkeit von Stadt und Entsorgungsbetrieben

Anregungen zur besseren Information und Beteiligung der Bürger, verstärkter Abstimmung der Akteure sowie einer Wiederbelebung von pico-bello wurden aufgenommen

 

Essen. Die SPD-Ratsfraktion freut sich, dass der heute vorgestellte Aktionsplan Sauberkeit ihre Anregungen zu dem Thema weitgehend berücksichtigt. In einer Fraktionssitzung am kommenden Montag wird sich die Fraktion intensiv mit den nun vorliegenden Plänen von Stadtverwaltung und Entsorgungsbetrieben beschäftigen. „Das Zusammenspiel aus besserer Information und Beteiligung der Bürgerschaft, verstärkter Abstimmung aller Akteure sowie einer Wiederbelebung von pico-bello unter neuem Namen und verschärften Ordnungsmaßnahmen überzeugt uns auf den ersten Blick. Auch die Einbindung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen freut uns sehr, weil hier Langzeitarbeitslosen die Chance geboten wird, sich zu qualifizieren und einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben in unserer Stadt zu leisten. Dennoch werden wir auch noch einmal schauen, ob wir hier und da noch Anregungen oder Änderungswünsche haben. Schließlich ist das Erscheinungsbild unserer Straßen und Grünflächen von zentraler Bedeutung für die Menschen in unserer Stadt“, führt SPD-Fraktionschef Rainer Marschan aus.

Die SPD-Fraktion hat kein Verständnis für Mitmenschen, die ihren Abfall illegal am Straßenrand entsorgen. „Das System der Essener Entsorgungsbetriebe ist stadtweit gut zu erreichen und für alle Essener weitgehend kostenlos. Ich bin oft erstaunt, welche Mühe dennoch gemacht wird, um ohne guten Grund Sperrmüll oder Unrat bei Nacht und Nebel irgendwo verbotenerweise hinzustellen. Um dem beizukommen muss neben verbesserter Information über die Entsorgungsmöglichkeiten daher auch eine konsequente Verfolgung von Verstößen erfolgen. Ansonsten müssen wir nicht nur immer wieder auf die Müllberge schauen, wir bleiben als Gebührenzahler auch auf den Entsorgungskosten sitzen“, so der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ingo Vogel, Vorsitzender des Ordnungsausschusses und Mitglied im Aufsichtsrat der Entsorgungsbetriebe.