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Kommunale Ausbildungsfirma leistet einen wichtigen Beitrag zur guten praktischen Ausbildung bei der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung Essen beschreitet mit der Gründung der ersten kommunalen Ausbildungsfirma „InOffice“ im Bereich der Ausbildung neue Wege. Die in der Ausbildungsfirma eingesetzten Nachwuchskräfte erwerben über die Simulation der Arbeitsabläufe verschiedener Verwaltungsbereiche praktische Fertigkeiten und werden dadurch auf die berufliche Praxis nach dem Ende ihrer Ausbildung vorbereitet. Die Übungsfirma ist somit eine sinnvolle Ergänzung des bisherigen Systems der praktischen Ausbildung bei der Stadt Essen.

„Wir begrüßen, dass die Stadtverwaltung Essen bei der Ausbildung ihrer Nachwuchskräfte neue Wege geht und damit bundesweit eine Vorreiterposition einnimmt. Personalabbau und Arbeitsverdichtung in der Verwaltung haben dazu geführt, dass immer weniger praktische Ausbilder in den Fachbereichen zur Verfügung stehen. Um dem demografischen Wandel wirksam entgegenzutreten, wurden die Ausbildungszahlen in den letzten Jahren massiv gesteigert. Neben theoretischem Wissen sind den Nachwuchskräften allerdings auch praktische Fertigkeiten zu vermitteln. Hier stößt das bisherige System der praktischen Ausbildung an seine Grenzen. Die städtische Übungsfirma „InOffice“ wird daher einen wichtigen Beitrag zu einer guten praktischen Ausbildung bei der Stadt Essen leisten und bietet der Verwaltung nebenbei die Möglichkeit, eine Änderung von Arbeitsprozessen vorab unter Praxisbedingungen zu testen. Die Verwaltung wird von ihrer Übungsfirma profitieren“, ist SPD-Ratsherr Ingo Vogel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Ordnung, Personal und Organisation, überzeugt.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen dankt den Verantwortlichen der Personalverwaltung und allen an der Konzeption sowie dem Betrieb der Übungsfirma beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und wünscht „InOffice“ einen guten Start und baldige Erfolge.