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Stadt muss ebenfalls am runden Tisch sitzen

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW erklärte, dass ein Abriss und Neubau der Polizeischule aus Sicht des Landes die wirtschaftlichste Lösung wäre und favorisiert eine Lösung am runden Tisch. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen bekräftigt daher ihren Standpunkt, dass im Falle des Abriss der alten Polizeischule auch die städtebaulichen Interessen der Stadt zu berücksichtigen sind. Die Stadt muss bei den Gesprächen zwischen den Verantwortlichen eingebunden werden.

„Der Abriss der alten Polizeischule ist die sinnvollste Lösung. Wir würden es begrüßen, wenn die Polizei ihre Aktivitäten in die benachbarte ehemalige Karstadt-Hauptverwaltung verlagern würde. Insgesamt ist die Fläche aus städtebaulicher Sicht wegen der Nähe zur A52 und einer möglichen Einbeziehung des ehemaligen IBM-Gebäudes interessant. Wir können uns dort einen Mix aus Wohnen und Gewerbe gut vorstellen. Die Vorstellungen der Stadt dürfen bei der weiteren Entwicklung der alten Polizeischule nicht unberücksichtigt bleiben. Vertreter der Stadt müssen daher bei den Gesprächen zwischen den Verantwortlichen mit am Tisch sitzen“, macht SPD-Ratsherr Thomas Rotter, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung, deutlich.