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MdB Dirk Heidenblut: Auch bei Parodontitis stärker auf Prävention setzen

Berlin, 12.05.2017 – Nahezu jeder Mensch hat schon einmal von der Volkskrankheit Karies gehört, viele waren oder sind gar davon betroffen. Weit weniger im öffentlichen Bewusstsein ist hingegen die chronische Erkrankung des Zahnhalteapparates, die sogenannte Parodontitis, an deren Ende häufig der Zahnverlust steht. Dabei besteht laut MdB Dirk Heidenblut, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages und Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für die zahnmedizinische Versorgung, dringender Anlass, die Bürger für diese weit verbreitete Erkrankung zu sensibilisieren. „Bereits 11,5 Millionen schwere Fälle von Parodontitis sind allein in Deutschland verzeichnet und es werden täglich mehr“, warnt Heidenblut.

 

Heute wird daher europaweit der Europäische Tag der Parodontologie durch die European Federation of Periodontology und ihre Mitgliedsgesellschaften begangen. „Im Rahmen dieser Aktion sollen die Menschen über die teils drastischen gesundheitlichen Konsequenzen parodontaler Krankheiten aufgeklärt werden. Denn wie bei vielen anderen Krankheiten gilt auch für die Parodontitis: Prävention ist das beste Mittel“, so Heidenblut.

 

„Im Mittelpunkt der Kampagne steht das Vorhaben, ein Bewusstsein für die frühen Symptome zu schaffen. Dies fängt bei alltäglichen Phänomenen wie dem Zahnfleischbluten, Zahnfleischrötung, oder Mundgeruch an, die viele Menschen unterschätzen. Doch bereits beim Aufkommen erster Anzeichen sollte zahnärztliche Hilfe erbeten werden. Glücklicherweise ist die Krankheit im frühen Stadium sehr gut behandelbar. Leider wenden sich viele Betroffene allerdings erst an ihren Zahnarzt, wenn es fast zu spät ist und ein Verlust der Zähne kurz bevor steht. Bereits erfolgreiche Präventionsprogramme müssen daher stärker in das Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden“, erklärt Heidenblut. Mehr Informationen finden sich unter www.dgparo.de.