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Kita-Ausbau weiter forcieren!

Aufgrund der sich abzeichnenden Versorgungslücke bei den Betreuungsplätzen dringt die SPD-Ratsfraktion darauf, den Kita-Ausbau in Essen weiter zu forcieren. Gleichzeitig sei aber auch klar, dass Druck auf die Handelnden alleine noch keine Plätze schaffe. „Wir kommen langsam auf allen Seiten an Kapazitätsgrenzen. Träger können nicht unendlich weiter wachsen, auch passende Grundstücke werden rar und das Personal knapp. Doch gerade deshalb müssen wir uns gemeinsam mit allen Beteiligten noch einmal mehr anstrengen, um unsere Zielquoten zu erreichen“, meint SPD-Ratsherr Frank Müller, jugendpolitischer Sprecher. Aufgrund der wachsenden Bevölkerung müsse bei jedem Wohnbauvorhaben die entsprechende Infrastruktur, insbesondere Kitas und Schulen, mitgedacht werden.

Klar sei aber auch, dass die Jugendamtsverwaltung noch bis August Gelegenheit habe, unversorgten Familien einen passenden Betreuungsplatz zu vermitteln. „Wer bislang leer ausgegangen ist, sollte von seinem Recht Gebrauch machen und auf das Jugendamt zugehen. Wenn nötig, sollte dort die Zahl der Ansprechpartner kurzfristig erhöht werden, damit die Bedarfe zügig erfasst werden können“, so Frank Müller weiter. Auch wäre eine bessere Information der Eltern nötig, etwa auf der städtischen Internetseite. Die SPD sei davon überzeugt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas und an der Verwaltungsbasis alles Menschenmögliche tun, um Rechtsansprüche auf Betreuungsplätze zu erfüllen.