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Podiumsdiskussion der Arbeitsgemeinschaft für Bildung „Was wird aus G8?“

Podiumsdiskussion der Arbeitsgemeinschaft für Bildung „Was wird aus G8?“ im Foyer der VHS Essen/ Burgplatz am 21.02.2017 um 19.00 Uhr

Wie geht es nach den Landtagswahlen und den Sommerferien in NRW mit dem Thema G8 / G9 weiter?

Nutzen Sie die Chance sich zu informieren und mit der Landtagsabgeordneten der SPD Britta Altenkamp, der Landtagskandidatin und Lehrerin Janine Laupenmühlen (SPD), der Vertreterin des GEW-Stadtverbandsvorstandes Essen Irene Pasternak, der Gymnasialdirektorin Birgitt Keens, dem Vertreter der Bürgerinitiative „G9 jetzt!“ Marcus Hohenstein und dem Moderator Ralf Siegel (Landesvorstandmitglied der SPD AfB NRW) über die Notwendigkeiten und Chancen der zu erwartenden nächsten Schulreform an den NRW Gymnasien zu diskutieren 

Die SPD möchte zurück zu sechs Jahren Schulzeit in der Sekundarstufe I. Dies begrüßt auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Verband Bildung und Erziehung.  "Die SPD-Fraktion möchte es möglich machen, dass das Abitur nach acht oder neun Jahren abzulegen ist. Wichtig ist uns, dass dabei die Sekundarstufe I wieder von fünf auf sechs Jahre verlängert wird. Damit wird der Übergang von einer anderen Schulformen in die Oberstufe erleichtert und der MittlereSchulabschluss auch am Gymnasium wieder gesichert. In der Oberstufe können die Schüler dann wählen, ob sie ihr Abitur am Gymnasium nach zwei (G 8) oder drei (G 9) Jahren machen wollen. Schülerinnen und Schüler, die dann das Abitur nach acht Jahren machen möchten, die wechseln nahtlos in die Oberstufenjahrgänge 11 und 12. Wer aber noch ein Orientierungsjahr in der Oberstufe einlegen möchte, der oder die verlängert seine/ihre Schulzeit auf G 9. Für Seiteneinsteiger, die von anderen Schulformen kommen, sollte das Zusatzjahr in der Oberstufe verpflichtend sein," erläutert Anke Löhl , Vorsitzende der SPD Arbeitsgemeinschaft Essen die Pläne zur strukturellen Veränderung der Gymnasialen Oberstufe.

Gerne möchten wir mit allen Interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren und freuen uns auf eine rege Teilnahme und lebhafte Diskussion