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Veranstaltungsbericht "Mehrsprachigkeit in der Kita und Schule"

Die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD Essen lud interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Podiumsdiskussion zur „Mehrsprachigkeit in der Kita und Schule – Anerkennung von Fachkräften mit ausländischen Abschlüssen“ ein.

Das Podium bildeten die Damen Britta Altenkamp (MdL), Dagmar Friedrich (Ministerium FKJKS NRW), Angelika Hillebrand-Bittner (Bezirksregierung Düsseldorf) und Prof. Dr. Anja Weiß (Elterninitiative Zweisprachigkeit in der frühen Bildung) und Herr Schumacher führte als Moderator, nach der Begrüßungsansprache der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Frau Berrin Kapyapar, durch die zweistündige Veranstaltung.

Etwa 70 Gäste versammelten sich am Donnerstagabend (27. Oktober) im Gustav-Heinemann-Saal des Essener Rathauses, um den Antworten der Podiumsteilnehmerinnen zu folgen und sich im weiteren Verlauf mit den Podiumsgästen austauschen zu können. Vor allem die Frage nach der Bedeutung von Mehrsprachigkeit und der Anerkennung von Mehrsprachigkeit in Kitas und Grundschulen fand besondere Berücksichtigung. Neben der KiBiz Reform der Landesregierung aus dem Jahr 2014, wurden das Koala Projekt und die Umsetzung des Herkunftssprachlichen Unterrichts an Grundschulen Gegenstand der Podiumsdiskussion.

Die hohe Teilnehmerzahl verdeutlicht die Wichtigkeit des Themas Mehrsprachigkeit in Kindertageseinrichtungen und Schulen und zeigt auf, dass viele Bürgerinnen und Bürger dem Thema eine hohe Bedeutung beimessen, vor allem vor dem Hintergrund, dass beinahe jedes zweite Kind in Essen mehrsprachig aufwächst und somit eine nicht unwesentliche Thematik im Alltag der Kommune darstellt.

Aus diesem Grund wird die Arbeitsgemeinschaft das Thema weiterhin behandeln und in Zukunft Folgeveranstaltungen in ähnlicher Form anbieten.